Sonntag, 25. September 2011

Rundgang durch das Angels Home heute mit Sashini :)

Als erstes kommt man von der Temple Road auf das große grüne Gate zu auf dem das Angels Home Logo zu sehen ist. Man geht durch das Gate hindurch und befindet sich auf einem Sandweg. 








Links steht ein kleines Häuschen, das als Securityhäuschen dient . Rechts ist ein Zaun der das Gelände von einer Palmenplantage trennt. 






Man geht ein Stückchen weiter auf dem Sandweg und sieht links ein Beachvolleyballfeld. Die linke Seite wird ebenfalls vom ehemaligen Angels Home zum jetzigen Gelände durch einen weiteren Zaun getrennt. 









Weiter auf dem Sandweg liegt links von einem kurz hinter dem Volleyballfeld der wunderschöne Fischteich von Frank. Mit riesigen Fischen drin, manchmal aber auch ein beliebter Platz für Schlangen. 









Gerade aus ist ein kleiner Eingang in den Schränke-Korridor der Mädels. Am Anfang steht ein großes Regal mit 40 Paar Flipflops und daneben 40 Paar weiße Turnschuhe für die Schuluniform. Weiter durch eine Tür kommt man in den Schränke-Korridor wo links und rechts an den Wänden die Schränke der Mädchen sind. 





















Doch wir bleiben erst mal draußen und bewegen uns einen Schritt nach links wo man dann direkt in das große L förmige Gebäude hinein maschieren kann.









Man geht 2 Stufen nach oben und würde dann direkt auf die Office Tür von Frank und Julia zu gehen. Links daneben sind der Pc-Raum und daneben der Raum für die Matron.









Direkt neben dem Matronraum ist ein kleiner Gang, der zu einem Sickroom führt, der eigentlich kein Sickroom ist. Dort übernachte ich, wenn ich mal im Heim schlafe. Wieder raus befindet sich gegenüber das Treppenhaus. Wir gehen jedoch weiter Richtung Küche. Sashini hat leider keine Zeit mehr, Business ruft ;)










 














Geradeaus weiter kommt man direkt auf das Badezimmer der Mädels zu, wo es Duschen und Toiletten gibt.Rechts vom Bad liegt der erste Schlafraum. Links vor der Badezimmertür ist ein ganz langer Esstisch an dem morgens, mittags und abends zusammen gegessen wird.







 












 












Eine Tür auf der rechten Seite führt in die Küche die aus einem Vorraum besteht, indem die Teller aufgefüllt werden. Dieser Raum grenzt an einen Store raum in welchem die Lebensmittel aufbewahrt werden.








 













Angeschlossen an den Vorraum ist die Außenküche, in der über offenem Feuer und einem Gasherd gekocht wird. Rechts ist die Küche an den großen Waschbereich der Mädels gegrenzt.








 
 












Im großen Waschraum der Mädels stehen ca. 40 Zahnputzbecher und Zahnbürsten. Hier waschen sich die Mädels morgens. Und wenn man rechts um die Ecke geht kommt man wieder zum Schräne-Korridor.





















Wir gehen aber wieder zurück in die Küche und bewegen uns nach links wo viele Wäscheleinen unter einen kleinen Dach gespannt sind, wo die Mädels ihre Wäsche zum Trocknen aufhängen.









 Wenn man sich unter den Wäscheleinen hindurch zwingt kommt erreicht   man die zwei Brunnen und den riesigen Waschtisch an dem die Wäsche gewaschen wird.














Links daneben ist Franks kleiner Zuchtbeckenbereich für seine Fische. Angeschlossen befindet sich eine kleine Garage die zur Lagerung von Baumaterial oder auch zum Basteln dient. Gleich dahinter befindet sich der neue Hühnerstall.







Die Hühner kommen langsam so richtig in Pfad. In 3 Tagen gab es ganze 3 Eier,  doch man ist zuversichtlich!










Wenn man ein wenig weiter durch den Sand geht kommt man zu den kleinen Chillibüsch'chen und neuen Bananenbäumen im Heim.  Ich finde das hat etwas und jedes Mal wenn ich die kleinen roten Chillis am Stauch sehe, erinnert es mich daran, wo ich hier eigentlich bin. In einem Land wo Chillis um garten wachsen :P

























Beim Chiligarten biegen wir links ab und haben dann einen Blick auf das ganze Angels Home.











Direkt vor einem befinden sich noch die gesponserte Tischtennisplatte und gleich dahinter ein kleiner Spielplatz für die Mädels.














                    Springen wir nun wieder ins Gebäude und begeben uns in die erste Etage.











Oben angekommen geht es nach rechts zum Platz wo die Mädels Nähen lernen und direkt daneben ist die tolle Bücherei.










Vom Fenster der Bücherei aushat man einen sehr schönen Ausblick.












Dreh t man sich jedoch wieder um liegt ein kleiner Gang vor einem der einen zu den beiden Klassenräumen und dem kleinen Fernsehbereich führt, vorbei an einem Staffroom, Sickroom und Sleeping Room 3.









































Abends wenn die Mädchen mal fernsehen, sitzen sie alle auf dem Boden und gucken gemeinsam einen Film.









Der erst Klassenraum beinhaltet auch den heiligen Spieleschrank. Den nur die Praktikantinnen-Gurus öffnen und schließen. 













Der zweite Klassenraum ist größer und dort findet zurzeit mein Nachhilfeunterricht mit den Mädchen statt.


















Nicht zu vergessen die wundervolle Bühne, auf die man vom ziemlich jedem Fenster im Heim einen Ausblick hat und auf der immer getanzt, gespielt oder gemalt wird.
Das Treppenhaus könnte uns noch eine Etage höher führen aber da gibt es nichts Besonderes mehr zu sehen, außer einem wundervollen Ausblick auf die Palmenlandschaft und das angrenzende Meer. Ich glaube ich könnte mir kein besseres Heim vorstellen als dieses

Samstag, 24. September 2011

huhu

Hey ihr Lieben, ich habe jetzt laenger nchts mehr gepostet aber ich verspreche euch, ganz ganz bald,ich hoffe noch heute, kommt mein kleiner virtueller Rundgang online. Habe eine kleine Fuehrung durch das Angels Home gemacht, damit ihr auch alle wisst wo genau ich 8 Wochen lang war. Morgen bricht meine letzte Woche auf Sri Lanka an, ich kann es kaum glauben. Ich glaube die letzten drei Wochen vergingen wie ein Fingerschnipsen fuer mich. Wenn ich jedoch an all die tollen Dinge die ich erlebt habe zurueckdenke, zB an meinen Trip oder an meinen Geburtstag oder den Strandbesuch, kommt es mir doch wie eine Ewigkeit vor. Aber ueber meine Gefuehle und mein Befinden kurz vor der Abreise werde ich euch auch erst kurz vor meiner Abreise berichten. Jetzt geniesse ich erst mal die letzte Woche mit den Maedels und was auch noch ganz wichtig ist: Diese Woche steht wieder eine Geburtstgsparty an juhuuu , dh es gibt wieder lecker Kuchen :) Also bis baaald <3

Samstag, 17. September 2011

Einfach mal entspannen :)


Heute hatte ich frei, ich hab mir ja ein paar freie Tage angehäuft, die ich jetzt nach und nach einlösen werde. Ich hab mich super auf ehute gefreut, denn ich wollte in den naheliegen Club Palm Bay  und mich ein bisschen Sonnen. Ich also super aufgeregt und dazu schien es noch ein sehr sonniger Tag zu werden, fuhr um 9 Uhr morgens mit Christie zum Palm Bay. Als ich dort ankam ging ich zur Rezeption und wollte ein Poolticket füe heute haben. Tja, der Typ grinzte sich nur einen ab und meinte: "sorry madame, today private party".  Ich dachte nur das kann jetzt nciht deren ernst sein. Aber sie wollten mich absolut nicht ins Hotel lassen und ich war auf einmal soo traurig, weil ich mich echt auf ein Tag in der Sonne gefreut hatte und ein bisschen im Pool schwimmen. Naja traurig rief ich dann Christie an und bat ihn mich bitte wieder abzuholen und der hatte auch Mitleid mit mir. Er zeigte mir auf meine nachfrage hin noch ein Hotel in der Nähe von seinem Freund aber ich fand den Pool super mikrig und die Liegen direkt neben dem Personaltisch, die gerade Karten spielten und schon wieder geierten, waren auch nicht so mein Fall. Außerdem wäre ich der einzige Gast in dem Hotel gewesen und das gefiel mit jetzt auch cnith wirklich. Verzweifelt und super enttäuscht fragte ich Christie, ob er mich wieder zum Dolphin Hotel fahren könnte, da wusste ich es ist schön und ich würde einen super Tag haben, der Nachteil ich würde für den ganzen Tag plus TukTuk-Fahrt ungefähr das dreifache bezahlen und das war eigentlich cnithh mein Plan, da dieses Geld für 3 mal Pool reichen sollte. Aber auf gut deutsch drauf geschissen fuhr ich dahin und hatte einen wundervollen sonnigen Tag und hab mich mit vielen anderen Weißen menschen unterhalten können. Die eine Hälfte Deutsch, die andere Englisch :) Ich hab von freakigen alten Damen über reisende deutsche Jungs aus Indien bis zu den typischen englischen Poolurlaubern alles dabei gehabt. Ebenfalls hab ich noch einen Typ mit seinen 2 Kobras im körbchen und sein Pippi Langstrumpf-Äffchen beobachten können und musste immer wieder an Galileo denken, das mich belehrt hat, dass die Kobras nicht zu Musik tanzen sondern einfach dem Schwingen der Flöte folgten. Für alle die jetzt enttäuscht sind, Fernsehen bildet :P Am Ende hat Christie noch einen super preis rausgehauen und mir ein Essen ausgegeben, sehr geiler Tag und ich habe gerade frisch meinen Sonnenbrand eingecremt. Mission geglückt würde ich mal sagen :D Morgen gehts wieder ins Heim, man vermisst die Mädels echt und man hat das Gefühlt voll was zu verpassen, wenn man mal einen Tag nicht da ist.

Bis bald <3

Freitag, 16. September 2011

kleine Veränderungen :)



Diese Woche gab es einige Veränderungen. Julia ist ab nach Deutschland, wir haben 2 neue Mädels im Heim und ich bin ein Jahr älter geworden.
2 neue Mädels sind diese Woche angekommen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die neue kleine Shanika ist eher ruhig und zurückhaltend, wohingegen unsere neue kleine Sanjena, den Thron des Angels Homes gleich am ersten Tag besteigen wollte. Die Kleine ist sehr temperamentvoll und es wird noch eine Zeit dauern ihr die Regeln des Angels Homes aufzuzeigen. Nachdem ich den beiden ihre neue Schränke gezeigt habe und beide einen Zahnputzbecher und eine Tasse mit ihrem Namen darauf bekommen haben, brachte ich ihnen schon ‘thank you’ und ‘please’ bei. Shanika war begeistert von einer anderen Sprache, Sanjena guckte mich nur verwundert an und dachte wahrscheinlich, was will die denn jetzt von  mir. Aber ich bin mir sicher es kommt alles mit der Zeit.
Diese Woche habe ich mit den Mädels Perlenarmbänder gemacht, die riesige Perlendose war danach leer… alle Mädels zeigten mir stolz ihre Kunstwerke aber nach 10 min flogen die Perlen auch schon quer über das Angels Home Gelände. Irgendwie ist das so ein Tick der Mädels wenn sie ein schönes Armband sehen, es entweder demjenigen gleich abzunehmen oder einfach mal dran zu reißen. Als ich hergekommen bin besaß ich auch noch so 1,2 kleine Armbänder mehr, die jetzt nicht mehr auffindbar sind. Aber das waren keine wertvollen Armbänder, daher macht es mir nichts. Auf jeden Fall hatten die Mädels super viel Spaß beim Perlenaufziehen, sogar das Personal (ja erwachsene Frauen) fingen an pinke und rosa Perlen aufzuziehen und die Initialen ihrer Männer einzubauen. Ich hätte mich wegschmeißen können vor Lachen. Aber die Singhalesen sind halt leicht zu begeistern und alles was bunt und für kleine Mädels ist gefällt hier auch den erwachsenen Frauen.

Montag, 12. September 2011

Heute keine Palmen, Sonne, Strand und Meer....

Hallöchen meine lieben Leser.

Ich wollte euch heute einfach mal eine andere Seite, die ich hier so mitbekomme, aufzeigen. Wenn man hier ist, merkt man schnell, dass das Projekt nicht nur Sonnenschein mit sich bringt, sondern in erster Linie verdammt harte Arbeit ist. Frank und Julia verbringen fast ihren ganzen Tag mit Büroarbeit, ständig bemüht das Projekt  voranzutreiben, zu verbessern, immer erreichbar für alle, natürlich besonders für die Pateneltern der Mädchen. Das alles machen sie mit viel Hingabe, die in Deutschland nur wenige ehrenamtlich tun würden. Julia und Franks Lohn ist ein anderer. Ihr Anliegen ist ganz allein das Wohl der Mädels, ständig besorgt um Sie, immer nur für das ‚Angels Home‘ da. Ein aktuelles Beispiel, damit ihr versteht was meine: Frank fragte mich ob man sich bei den von mir ausgedachten Spielen verletzen kann? Ich dachte an das ‚Eierlaufen‘ und schmunzelte, aber so ist er halt, einfach ständig besorgt!
Viele Leute in Deutschland haben keine Ahnung, was es bedeutet jeden Tag nach Werbemöglichkeiten für das eigene Projekt zu suchen, ohne Lobby sich ständig die Nase zu stoßen, nicht aufzugeben, immer überall versuchen präsent zu sein und dann parallel mit den Gegebenheiten eines dritte Weltlandes zu kämpfen. Das ‚Jugendamt‘ hier entscheidet ob die Kinder schwimmen gehen dürfen und welches Kind in den Ferien nach Hause darf, aber eine finanzielle Unterstützung gibt es nicht. Ich habe einfach aufgelistet, was mir grade so in Kopf kam und das ist nur ein ganz kleiner Teil der Aufgaben und Herausforderungen die Frank und Julia sich jeden Tag stellen. Ich frage mich …Wieso unterstützen die Singhalesen, Menschen wie Frank und Julia nicht, obwohl diese ihre Kinder von der Straße aufsammeln oder aus schlimmen Familienverhältnissen zu sich aufnehmen und versuchen ihnen eine Perspektive zu schaffen?
Zu meiner Tätigkeit hier wollte ich euch erzählen, dass es nicht immer nur einfach ist die Mädchen um sich herum zu haben. Plötzlich zeigt ein Mädchen während des Spielens ihre Arme mit riesigen Brandmalen, die ihr ihre Mutter zugefügt hat. Sie erzählt, dass die Mutter nachts betrunken auf sie eingeprügelt hat und ihre Zigarettenstummel an ihr ausgedrückt hat. Ihre kleine Schwester konnte kaum sprechen als sie ins Heim kam, weil sich niemand um sie gekümmert hat und ihr keiner das Sprechen beibrachte. Ein Mädchen, das erst ein tolles Geschenk von ihrem Stiefvater bekommt, der sie wenig später in die Garage lockt und sie auszieht.  Sie erzählt,  dass er das immer mach wenn sie in den Ferien zu Hause ist.  Ein Kind, die aus den Ferien wiederkommt und auf die Frage  `Wie waren die Ferien?`  ganz nebensächlich antwortet, dass ihr Vater sie nur am ersten Tag geschlagen hat und dann war alles gut. Ein Kind das erst 4 Jahre alt ist und blaue Flecken und Brandnarben der Eltern am Körper aufweist, dich anlächelt und fragt ob du ihr Anschwung auf der Schaukel geben kannst. Ein Mädchen das Besuch von ihrer Tante und Oma bekommt, die ihr ausrichten, dass ihre Mutter nicht mehr kommt, da sie neu geheiratet hat... Ich könnte diesen Text noch lange fortführen. Ich wollte euch damit nur sagen, dass viele die auf meinen Blog und auf der Seite von Dry Lands nach den schönen Bildern suchen und sich auf tolle Texte über Kinderfeste freuen und das ist auch gut so. Aber vergesst bitte nicht, wo ich hier bin und dass es eigentlich nicht um mich geht, um Palmen, Strand und Meer, sondern darum, was es bedeutet sich mit diesen Schicksalen auseinander zu setzen und ihnen ein besseres Leben, als bei ihren eigenen Angehörigen bieten zu können.

Nachdenkliche Grüße,
Lisa

Danke ! :)